Man will es nicht glauben, vielleicht auch gar nicht hören: Raucher kommen dem Staat am günstigsten. So liegen die Behandlungskosten für Krankheiten, etc. bis zum Tod für Raucher bei 220.000€, für Übergewichtige bei 250.000€ und für gesunde, schlanke Menschen bei 281.000€. Die Ursache liegt zum einen in der Lebenserwartung, die bei den ersten beiden Gruppen niedriger ist, und zum anderen, dass die gesundheitlichen Vorsorgeprogramme letztendlich dem Staat teurer kommen. So werden tödliche, aber billige Krankheiten durch weniger gefährliche, aber kostenintensivere ersetzt. So kommen die Wissenschaftler zu folgendem Schluss:1
Weil die gewonnenen Lebensjahre aber für den Einzelnen nicht unbedingt gesunde Jahre sind, haben sie ihren Preis für die Gesellschaft. Vorsorgeprogramme zur Verhinderung von Fettleibigkeit und Rauchen seien daher keine Lösung, um Gesundheitskosten zu senken – so zynisch das auch klingt.2
Welche Schlüsse man daraus zieht, das sei jedem selbst überlassen …
- Vgl. Lubbadeh, J. (2008). Gesundheitskosten: Schlanke Nichtraucher kommen den Staat teurer als Dicke und Raucher. URL: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,533257,00.html. ↩
- Ebenda. ↩


